Visionen eines Museumsarchipels. Kritische Anmerkungen zu dem, was das #Münzkabinett_Berlin unter #Provenienzforschung versteht

Inhalt

Einführung
Die aktuelle Entfaltung einer Debatte um Provenienzforschung numismatischer Sammlungen in den Social Media

Analyse des Tweets von Weisser und drei Kritiken
1) Nicht nur materielle Kultur
2) Die Pluralität der Provenienzfoschung bzw. Provenianzstufen
Tweet-Antwort von Cyron
3) Da Problem der Identifizierung

Analyse des Tweets von Dahmen und drei Kritiken
1) Verantwortung der Provenienzforschung der eigenen Bestände
2) Auswahl, Stichproben und Bestand
3) Quellenangaben, Quellen-Prüfung und -Zugang

Fazit

Einführung

Bezeichnend dafür, wie das Berliner Münzkabinett mit der Frage Provenienzforschung umgeht, sind zwei jüngere Botschaften, die Direktor Weisser und der Kurator Karsten Dahmen ein paar Tage nachdem ich meinen Vortrag über die digitalen Implikationen meines Dissertationsprojektes “Atlas der Numismatischen Landschaften im Nationalsozialismus” ( #AtNuL_NS ) gehalten hatte, via Twitter mitgeteilt haben.

  • Hier zu einer kurzen Beschreibung des #AtNuL_NS .

Die aktuelle Entfaltung einer Debatte um Provenienzforschung numismatischer Sammlungen in den Social Media

Ich habe am 21. Juli im Rahmen des Workshops „(Art-)History goes Digital. Reichweite und Grenzen digitaler Methoden in der historischen Forschung“ (München, Bayerische Akademie der Wissenschaften) einen Vortrag über die digitalen Implikationen meiner laufenden Dissertationsprojektes gehalten.

  • Hier zum Programm des Workshops.

Ein Video von meinem Vortrag habe ich geschnitten und am 25. Juli auf YouTube hochgeladen.

Am selben Tag meines Vortrages (am 21. Juli) wurde darüber von Maria Rottler‏ (@MariaRottler), Julian Schulz‏ (@SchJulzian) getwittert und von mir (@Sbardella)  retwittert.

Bereits am 14. Juli, in Vorbereitung meines Vortrages, hatte ich mich mit Herrn Dr. Dahmen in Verbindung gesetzt, um einige technischen Aspekte betreffend die Funktionalitäten des Internet Katalogs des Münzkabinetts zu klären, da ich aus rein methodologischen Gründen Interesse an diesem Katalogisierungssystem hatte, und dieses in dem Vortrag als Anhaltspunkt für meine eigene Datenbank kurz erwähnen wollte.

Die öffentliche Reaktion des Berliner Münzkabinetts auf mein Nachfragen und auf die Debatte um meinen Vortrag auf Twitter ist Gegenstand des vorliegenden Blogbeitrages.


Weisser (@WeisserBernhard) twittert am Samstag den 22. Juli um 19:33 Uhr, „#Provenienzforschung gehört zur Objektgeschichte der #Münzen und #Medaillen als EIN Teil derer materiellen Kultur.


Dahmen (@KarstenDahmen) twittert am Sonntag den 23. Juli um 10:07 Uhr, dass die „#Provenienzforschung ein Dauerthema im #Münzkabinett_Berlin“ ist. Zur Bekräftigung dieser Stellungnahme verlinkt er einen Blogbeitrag vom 23. Oktober 2016: http://ww2.smb.museum/ikmk/news.php?news_id=890


Bernhard Weisser ist seit August 2015 auf Twitter; Karsten Dahmen seit September 2015. Beide benutzten am 22. bzw. am 23. Juli für das erste Mal in zwei Jahren den Hashtag #Provenienzforschung. Beide vermeiden dabei den Begriff „NS-Provenienzforschung“.

 

Tweet von Weisser

In dem Tweet von Direktor Weisser ist die interessante These vertreten, nach welcher der Provenienzforscher die numismatischen Objekte als Gegenstände betrachtet. Die Provenienzforschung, wie ich dieses Tweet auslege, wird somit als eine alltagsgeschichtliche und anthropologische Untersuchung verstanden, die auf eine Einbettung der Signifikation bzw. der Stratifikation von Signifikationen einer Münze oder einer Medaille im ihrem kulturellen Entstehungs- bzw. Benutzungskontext abzielt.

Das ist scharfsinnig und auf jeden Fall weitere Überlegungen wert. Die Provenienzsforschung anvisiert jedoch mehr als eine Objektgeschichte und ist immer in Pluralform aufzufassen, sodass die Objektgeschichte einer Münze oder einer Medaille im Sinne ihrer materiellen Kultur nur EINS der Aspekte ist, mit welchen sich die Provenienzforschung befasst.

1) Die Pluralität der Provenienzfoschung: Materie

Münzen verfügen über mehrere Provenienzstufen. Viele dieser Stufen lassens sich nicht durch eine Analyse der materiellen Kultur rekonstruieren. Einige Provenienzstufen implizieren makoökonomischen und währungspolitischen Manöver, manche andere resultieren von bestimmten kultur- und sammlungspolitischen Strategien, andere Provenienzstufen noch leiten sich der immer wechselnden denkmalpflegerischen Instanzen ab.

2) Die Pluralität der Provenienzfoschung: Historie

Überdies besteht auch die Möglichkeit, diese pluralen Provenienzen nicht nur nach Materie, sondern nach Epochen einzustufen. Die Prägung in einer Münzstätte ist eine mögliche Stufe der Provenienz; die Ausgrabung eines Münzfundes ist eine Stufe der Provenienz; aber auch der NS-bedingte Eigentumswechsel ist eine Stufe der Provenienz, sowie der Verlust von Münzbeständen während Luftschutzmaßnamen. Angesichts der Besonderheit der Mechanismen, die im „Dritten Reich“ zu massiven, neuartigen Verlagerungen und Eigentumswechseln führten (die rückblickend als ebenso viele unterschiedliche, aber gewissermaßen auch als eine homogene Provenienzepoche angesehen werden dürfen), so gibt es auch das Bedürfnis die Singularität der NS-Provenienzforschung zu anerkennen und ihren besonderen Aufgaben gewachsen zu werden. Diese und andere Singularitäten in dem pluralen Gebiet der Provenienzforschung machen es unmöglich, sämtliche Forschungen über die Herkunft einer Münze als Teil der materiellen Kultur zu gruppieren.

3) Das Problem der Identifizierung

Als Antwort auf das Tweet von Weisser hinterlässt der Twitter-Nutzer Marcus Cyron (@MarcusCyron), auf Twitter seit Juli 2010, folgenden Kommentar:

Dabei vertritt er eine aus den Reihen der Museumsleuten weit verbreitete Position. Auf das damit verbundene Problem bin ich auch in meinem Vortrag eingegangen (siehe dort ab Minute 11.17). Kutz gefasst: Häufig bliebt die Museumspolitik der Nazizeit im Schatten und wird eine NS-Provenienzforschung, speziell in Münzkabinetten, auch dadurch abgelehnt, dass es ein angeblich ontologisches Hindernis bei der Identifizierung von Münzen gäbe. Die Identifizierung der Einzelstücke, die die NS-Provenienzforschung als als Teilaufgabe bzw. erfreuliche Folge haben kann, kann ihr nicht als Hauptaufgabe auferlegt werden, da sie zunächst und vielmehr die Rekonstruktion der möglichen Wege der abhandengekommener Sammlungen abzielen sollte (zu diesem Thema habe ich im Februar 2016 am Institut für Kunstgeschichte der LMU München vorgetragen: „Die Erforschung der Provenienz(en) von numismatischen Sammlungsobjekten“. Bei Interesse könnte ich mein Manuskript leicht bearbeiten und auf diesem Blog veröffentlichen).

Tweet von Dahmen

In dem Tweet von Herrn Dr. Dahmen überrascht die Selbstverständlichkeit, mit welcher die Frage der Provenienzforschung mit einem Hinweis auf den Interaktiven Katalog abgefertigt und somit bagatellisiert wird.
Indem er durch diesesn angeblich erledigenden Hinweis auf den IKMK von Provenienzforschung als Dauerthema im Berliner Münzkabinett redet, entsteht in den Lesern die Hoffnung, in dem verlinkten Blogbeitrag einen ausführlicheren Bericht darüber zu finden, was bisher das Berliner Münzkabinett zum Thema Provenienzforschung geleistet hat.
Im Wesentlichen wird dort jedoch nur Folgendes ausgeführt: die Benutzer des IKMK können (seit 23.10.2016) nach Vorbesitzern und Veräußerern von Objekten, soweit diese im IKMK erfasst sind, aktiv suchen. Dort, wo der genaue Erwerbungsvorgang unbekannt ist, wird „ein zusätzliche [sic] Feld »Provenienz« ausgegeben, welches den frühesten Nachweis des jeweiligen Objekts im Bestand des Münzkabinetts beschreibt.“
Unmittelbar drängt sich für den Benutzer das Problem auf, nachdem er nach einem bestimmten Veräußerer gesucht hat, die Treffen nicht weiter nach Accession-Datum filtrieren zu können. Wählt man z. B. “Firma Dr. Busso Peus Nachf.” als Veräußerer, erhält man 112 Treffer. Diese Ergebnisse werden alphabetisch geordnet und sind filtrierbar nach Titel, Zeit, Gewicht, Münzstätte, Nominal, Material, Datensatz-ID – jedoch nicht nach Accession-Datum. Um herauszufinden, welche Münzen und Medaillen das BMK von Dr. Busso Peus zwischen 1933- und 1945 angekauft hat, müsste man alle 112 Treffer durchsuchen.

ikmk peus

Das wäre an sich kein (unüberwindbares) Problem – vor allem dann nicht, wenn man den IKMK für das hält, wofür er vor 10 Jahren auch konzipiert wurde. Problematisch wird es nur dann und sofern der IKMK als Ersatzinstrument für eine vermeintliche Provenienzforschung ausgegeben wird.
So, wie der IKMK ausgestattet ist, darf von keinem Werkzeug die Rede sein, das eine Provenienzforschuung erblicken lässt, ermöglicht oder gar voraussetzet. Und das nicht nur aufgrund des schon erwähnten, unmittelbaren Problems der fehlenden Möglichkeit, Treffer nach Accession-Datum zu filtrieren, sondern aus anderen, tieferergreifenderen Gründen, die hier unten knapp aufgeführt werden.

1) Verantwortung der Provenienzforschung der eigenen Bestände

Ist die Provenienzforschung eine Aufgabe der Benutzer oder des Museums? Warum sollte ein Benutzer Provenienzforschung im Museum betreiben, und zwar anhand von einer partiellen Auswahl von Objekten? Ich fände die Möglichkeit sehr interessant, bei einer festgehaltenen Zentralkoordination ein kollaboratives Werkzeug mit engagierten Benutzerinnen und Benutzern zu teilen. Die Verantwortung der Forschung muss aber immerhin vom Museum bzw. von mit einenem Spezialwissen versehenen Museumsmitarbeitern getragen werden.
Im Endeffekt sind in dem IKMK keine Ergebnisse einer systematischen Provenienzforschung zu finden, sondern “nur”  für die Numismatiker sehr nützliche Informationen über die bisher katalogierten Stücke; für eine regelrechte Provenienzforschung können solche Informationen höchstens als zu prüfende und zu ergänzende Ausganspunkte angesehen werden.

2) Auswahl, Stichproben und Bestand

Eine flächendeckende Provenienzforschung über den ca. 600.000 Objekte umfassenden Bestand des Berliner Münzkabinetts kann sich nicht auf eine willkürlich ausgewählte Anteil von ca. 31.000 basieren. Vor allem aber – ab ovo – ist es nicht von den einzelnen Objekten ausgehend, dass man systematisch den ganzen Bestand erforschen kann.
Die Logik nach welcher, Stück für Stück je nach unterschiedlichen Interessen und Patenschaften die neu in den IKMK erfassten Objekte auch mit Angaben über Veräußerer und Vorbesitzer versehen werden, ist mit keiner durchdachten Provenienzforschung kompatibel.

3) Quellenangaben, Quellen-Prüfung und -Zugang

Die angeblichen Provenienz-Angaben des IKMK, die an sich schon nicht ausreichen, um von Provenienzforschung zu reden (kein Provenienzforscher aus anderen Gebieten würde sich mit der Feststellung des letzten ermittelbaren Vorbesitzers zufrieden stellen können!), werden außerdem im IKMK ohne Quellenangabe veröffentlicht. Vielleicht sind solche Belege und Beweise intern (also hinter der IKMK-Interface) zu rekonstruieren. Meine Befürchtung ist aber, dass die herangezogenen Quellen nicht gesondert archiviert wurden, sodass die seinerzeit zuerst herangezogenen Quellen bei der Nachprüfung der schon geleisteten Recherche sowie bei dem Vergleich mit anderen Quellen nicht immediat abrufbar sind.

Fazit

So lobenswert und für den Numismatiker hilfreich das Instrument des IKMK auch ist, darf sein Potential mit den Aufgaben einer verantwortungsbewussten, pluralen Provenienzforschung nicht verwechselt werden. Ich bin der Meinung, die bisher geleistete Forschung der Provenienzen sollte systematisch erfasst und transparent gemacht werden. Dabei ein besonderes Augenmerk auf die NS-Provenienzforschung sollte gelegt werden.
Mit dem vorliegenden Beitrag will ich keinen der geschätzten Kollegen vom Berliner Münzkabinett professionell angreifen. Da ich aber auf Twitter seit September 2008 aktiv, in Berlin seit 2011 wohnhaft und mit NS-Provenienzforschung im numismatischen Bereich seit 2013 tätig bin, habe ich mich durch diese Äußerungen direkt angesprochen und mindestens den oben aufgeführten Präzisierungen verpflichtet gefühlt.

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Il petente impenitente

“Noooo, adesso ci si mette pur lui, l’eremita teutofilo, a lanciare petizioni!”

Si, lo so. In parte avete ragione. Ma lasciate che mi giustifichi. Solo alla fine di questa giustificazione troverete il link alla petizione, se dopo aver letto di che si tratta troverete opportuno firmare.

Questa mia escursione nella vita attiva deriva pur sempre da una esigenza emersa nella vita contemplativa. Da questo stesso motivo emerge anche un paradosso che caratterizza questo mio sbilanciamento verso il politico: benché quella che stia per lanciare sia una petizione che ritengo molto rilevate, non posso parlare di una causa che mi stia “a cuore”. Non si tratta di una questione che mi tocchi personalmente, né mi sentirei profondamente deluso se l’oggetto del mio petulante argomentare rimanesse privo del riscontro aspirato.

Si tratta di una questione etica per me impersonale o meglio, di rilevanza prettamente pubblica. Io, come persona privata, non sono coinvolto. Come ricercatore, invece, mi faccio carico delle conoscenze emerse e mi sento eticamente in dovere di portarle alla luce.

Di cosa si tratta? Del Geldmuseum (Museo del denaro), un museo numismatico sorto negli anni 30 del Novecento a Berlino per volere della Reichsbank (la Banca centrale del Terzo Reich) e cresciuto enormemente durante la dittatura nazifascista.

  1. Sebbene la Germania abbia ufficialmente imposto a tutti i propri musei, a partire dal 1998/99, di individuare nei propri magazzini opere sottratte in maniera illegittima a collezionisti di fede ebraica, e
  2. nonostante proprio questo museo (il Geldmuseim) ‒ già solo per via delle sue origini ‒ avrebbe dovuto da tempo destare ampi sospetti ed attirare su di sé l’attenzione dei più importanti esperti,
  3. ad oggi non esiste non solo alcun progetto di ricerca, ma nemmeno un solo articolo a far chiarezza circa il passato nazista di questa istituzione.

La questione è complicata dal fatto che la Reichsbank, tecnicamente, nel Dopoguerra ha cessato di esistere. Tuttavia la Deutsche Bundesbank (Banca federale tedesca), che nel 1954 acquistò per due miliardi e mezzo di marchi quello che dopo la guerra era rimasto di questa collezione numismatica, non è meno in dovere di verificare il modo in cui la Reichsbank era solita operare le proprie acquisizioni.

Negli ultimi mesi ho fatto molte ricerche sul tema, scoprendo che ogni sospetto che avrebbe potuto sorgere anche senza andare a spulciare in archivio, era quantomeno legittimo. Una breve relazione circa la mia ricerca l´o tenuta durante la conferenza numismatica austriaca, il 29 maggio, presso la sede della Banca nazionale austriaca. In questo video, registrato per l’occasione con la mia piccola webcam, facci un resoconto dei maggiori problemi inerenti la politica delle acquisizioni del Geldmuseum.

 

Giacché nel video argomento in tedesco, riassumo qui un elenco degli argomenti in italiano:

– molti ebrei sono stati messi nella condizione di dover vendere le loro collezioni per finanziare il proprio esilio;

– alcune di queste collezioni erano destinate all’asta, ma la Reichsbank, con l’aiuto della Gestapo, ha forzato acquisto per entrarne in possesso;

– numerose monete sono state comprate presso aste, le quali si foraggiavano di monete provenienti da collezioni di ebrei in fuga;

– il Geldmuseum ha inoltre accesso diretto a monete d´oro provenienti da vari tipi di confisca (tanto dagli ebrei tedeschi quanto dalle nazioni conquistate). Sebbene poche di queste monete si rivelavano essere pezzi museali, esse venivano comune sia ammassate con lo scopo di effettuare scambi con altre istituzioni o collezionisti;

– con la massa di monete di minore valore numismatico, che il Geldmuseum non riuscì a fare oggetto di scambio per ottenere pochi pezzi più interessanti, vennero organizzate tra il ´43 e il ´44 dalla stessa Reichsbank 8 aste di monete in diverse città tedesche.

Essendo ingiustificabile che fino ad ora il Geldmuseum della Deutsche Bundesbank a Francoforte non abbia provveduto a fare una seria ricerca sull’argomento (bensì abbia avuto modo di pubblicare tra il 2005 e il 2014 vari scritti che trattano l’argomento in maniera del tutto superficiale e con fare minimizzante), ed in vista del fatto che casualmente il Geldmuseum è chiuso per restauro, la petizione da me lanciata richiede che il Geldmuseum di Francoforte non riapra fin quando non avrà fatto chiarezza sui fatti da me illustrati e documentati.

Chi volesse firmare e far firmare la petizione, lo può fare qui.

 

Il Buono, il Brutto e Me

Da molto non scrivo un post; questo non è molto grave.

In generale da molto non faccio qualcosa di bello – probabilmente nemmeno qualcosa di buono; questo è già un pochino più grave.

Non fraintendetemi: non che io sia persuaso di aver cosparso il mondo di bellezza fino all’anno scorso; né di averlo redento con la mia bontà. La questione è miseramente autopercettiva. Se fino a qualche tempo fa venivo occasionalmente avvolto da barlumi estetici o mosso da spinte morali, ora mi porto avanti macchinalmente eseguendo quello che devo. Eppure ero partito con lidea di voler fabbricare qualcosa da poter sognare (magari insieme).

Sarà che anche io sono giunto nel mezzo del cammino della mia vita e, a questo punto (al contrario di Altri), la mia fiamma creativa tende a spegnersi.

Quando dico “Altri” non alludo a Dante, in questo caso, ma Thom Yorke, la cui ultima opera mi ha reso consapevole della gravità della mia arsura. L’ultimo brano dei Radiohead, Daydreaming, offre un bagno di suoni provenienti da una molteplicità di fonti (acustiche e spirituali). La conclusione del testo è costituita dalla ripetizione distorta di una frase riprodotta al contrario: “Half of my life” e suggerisce un’immagine del calzante invecchiamento come ritorno e quasi come metempsicosi, piuttosto che come decadimento.

Nell’incapacità di produrre del bello mi limito a renderlo magari piú accessibile fornendo qui sotto una mia traduzione del testo ed un link al surreale (e dierei anche surrealistico) video che rende onore al brano.

 

Dreamers: they never learn!

Beyond the point of no return.

And it’s too late, the damage is done.

This goes beyond me, beyond you.

The white room by a window where the sun comes through.

We are ‒ just happy to serve ‒ You

.efil ym fo flaH

Sognatori: non impareranno mai!

Oltre il punto di non ritorno.

Ed è troppo tardi, il danno è fatto.

Questo va al di là da me, al di là da te.

La camera bianca da una finestra attraversata dal sole.

Siamo ‒ semplicemente felici di servire ‒ Te.

.ativ aim alled ateM

Amare è come rompere

Si è soliti catalogare sia il verbo amare sia il verbo rompere nella categoria grammaticale dei verbi transitivi. Essi descrivono infatti a prima vista un’azione che passa  dal soggetto che la compie all’oggetto che la riceve o subisce. Si dice spesso di amare questo, di rompere quello. Oppure “io a questa la amo”, “io a quello lo rompo”. “Questo e quello”, seppur in diverse accezioni, sono i complementi, ammessi appunto solo dai verbi transitvi.

Il cosiddetto uomo della strada invece sa (“cosa sa? cosa sa?”) per esperienza che il verbo amare è un verbo transitorio, che al massimo ammette complimenti (complimenti a volte anche troppo diretti) su questo o su quell’aspetto fisico dell’oggetto amato.

Io credo invece che il verbo amare possa essere considerato anche come un verbo intransitivo. Un verbo che non ammette complementi, né necessita di complimenti. L’azione dell’amare in fin dei conti non passa: né passa dal soggetto, né passa all’oggetto, e nemmeno passa col tempo. Proprio non passa, non c’è niente da fare (vedi “il freno a mano”).

C’è quindi da considerare quantomeno una malleabilità del verbo, che può essere usato sia come un transitivo che come un intransitivo. Anche in questo il verbo amare si comporta come il verbo rompere:

Emanuele ama [FemaleName] vs. Emanuele ama!

Emanuele rompe una matita vs. Emanuele rompe!

Dicono che l’azione di un verbo intransitivo si esaurisca nel soggetto che la compie; più vero mi sembra che l’amare quanto il rompere si compiano nel soggetto che si esaurisce. Fatto sta che uno ama – non tanto solo se stesso (sarebbe riflessivo, narcisistico) – ma in se stesso e senza fine.

In Emanuele ci si rompe – In Emanuele ci si ama.

Ci si-amo.

Torniamo alla collaborazione Lucio/Pasquale

Però il rinoceronte
Album C.S.A.R. 1992
Battisti-Panella

Se non si cuoce a fuoco lento rimane cruda dentro.
Al dunque, quando può, le piace sentirsi al centro dei carciofi tenerelli.
Cosa sa? Cosa sa? Che gli animali sono esseri scorrevoli.
Però il rinocenronte ha il freno a mano.
L’amore è un gesto pazzo come rompere una noce con il mento sopra al cuore.

E si dovrebbe vivere lontani per essere creduti se si dice:
“Qui è nato un disinganno mai allevato, e grosso come un bue, mangiando poco.”
E si dovrebbe vivere lontani e dire: “Ho visto qual’è il colmo di me stessa.”
Sfilandomi un maglione sulla testa – per ora s’interessa all’infusione che dona brillantezza ai suoi capelli, e la parola chiave è “rosmarino”.
Il gusto si fa estivo a mezze maniche, esaminando la Venere di Milo.
I riti, i riti ma che riti d’Egitto?! Tutto è fidanzamento!

La colazione in tazza. Il pranzo, poi la cena e gli intermezzi.
Basta non le si dica “indovina chi sono?” e “non te lo aspettavi”, ecco, cose così, tra genti e tristi cose di burro in forma di conchiglie.
“Sono io quella ragazza” dice, puntando il dito come viene viene.
In uno sprazzo acrilico a colori mimetici soltanto di se stessi… e di un papero a sbruffo accidentale contro un mazzo, una messe di cielo, o il rosso mormorio di un acquitrino.
“Sono io quella ragazza”, infatti è lei!
Per lei un sovrano avrebbe rinunciato a nascere.

Un cammello si è lanciato in una cruna d’ago smascherando l’acrobata di sabbia in sè sopito.

“Sono io quella ragazza” dice,
il giorno prima come il giorno dopo.
E il giorno in mezzo me lo metto al dito, così sarà un anello e non un peso.
E per lei qualche atleta contenzioso si è battuto smantellato da solo, crollando coi talenti e i gusti intatti.
“Sono io quella ragazza”, infatti è lei!

Emme-simo caso di delitto passionale

Berlino, Corte d’assise – Oggi sono comparso davanti al tribunale di me stesso ed ho emesso ai miei danni la sentenza che mi vede responsabile per la morte della mia relazione amorosa con M.

 

La scena del crimine. Foto: ANSIA

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In un primo momento mi ero dichiarato contumace, ma poi ho scelto di costituirmi parte incivile all’udienza d’appello di fronte alla Corte di giustizia popolare della blogosfera.

Con il qui presente post mi riconosco colpevole e al tempo stesso mi condanno.

La colpa: aver ucciso un amore sul nascere per paura di non reggere il confronto, non solo con possibili futuri rivali, ma soprattutto con effettive attuali aspettative (o percepite come tali). Come attenuante mi riconosco la preterintenzione. Il decesso della potenziale coppia non era propriamente nelle intenzioni del condannato, il quale voleva solamente far partecipe la vittima di un proprio disagio nel concepire questa nuova situazione sentimentale.

Dato il novum che il caso costituisce nel panorama giurisdizionale (gelosia preterintenzionale) ed essendo la colpevolezza dell’imputato emersa oltre ogni ragionevole dubbio (legge Pecorella), la Corte ha sancito di ristabilire la possibilità di infliggere pene corporali ed ha pronunciato a mio carico la seguente sentenza di condanna.

La senzenza: mi condanno ad una reclusione di un semestre da scontare agli arresti bibliotecari, ed altresì ad una rigorosa astinenza sessuale fino a data da destinarsi (laddove questa data coinciderà come minimo con quella di consegna del mio lavoro di tesi).

Farò il possibile

L’onnipotenza è quel contributo che l’uomo trasferisce sul conto di dio pur di non investire la somma in questione su se stesso, nel timore di non avere liquidità sufficiente per saldare anche solo gli interessi di un simile investimento.

Questo non impedisce che l’onnipotenza, anche se riferita alla divinità, venga solitamente concepita dall’uomo in relazione alla modalità verbale della sua applicazione (applicabilità).

Il significato di „onnipotente“ si lascia quindi descrivere dalla sommatoria della congiunzione di „potere“ con tutti gli altri verbi.

Onnipotente = „colui che“:

„può vedere tutto“,

„può sapere tutto“,

„può immaginare tutto“,

et cetera.

Ma, allo stesso tempo, anche „colui che“:

„può procrastinare tutto“,

„può abbandonare tutto“,

„può disfare tutto“,

et cetera.

 

Al di lá delle sue modalizzazioni, il verbo “potere” è anche espressione di una libera volontà, di una generica volontà di x, che prescinde dalla determinazione di x. Al contrario del potere come verbo modale, il potere in senso assoluto lascia intravedere una libertà di azione che non dipende in alcun modo da quello che si sceglierebbe di fare.

Non esiste solo la dialettca del poter-fare e poter-disfare (che comuqne dipende da quello che si può, ovvero dal Possibile).

La categoria dell’onnipotenza include anche, almeno teoricamente, la dialettica del potere e del non-potere, nella più totale indipendenza rispetto a quello che pur si sarebbe potuto; un Impossibile che all’uomo non è nemmeno dato di immaginare (nè tantomeno di dire).

 

Io dico in italiano io posso (ich kann) nel senso che ho le capacità per fare qualcosa.

Ma dico anche io posso (ich darf) nel senso che ho il diritto e la facoltà di fare qualcosa.

 

Ci sono cose che posso (kann) ma non posso (darf).

Es gibt Dinge, die ich kann, aber nicht darf.

 

Ci sono cose che posso (darf) ma non posso (kann).

Es gibt Dinge, die ich darf, aber nicht kann.

 

Dato che il Dürfen primeggia sul Können, l’onnipotente dovrebbe essere colui che può (darf) tutto, piuttosto che colui che tutto può (kann).

 

Io, che non sono onnipotente, sono costretto a muovermi nell’ambito del Dürfen (ciò che si hà la facoltà di fare), e declinare l’idea di onnipotenza nella pratica del possibile.

Io, se fossi onnipotente, non avrei la catena del Dürfen e la mia onnipotenza potrebbe anche manifestarsi nel non fare. Un non-fare, però, che non è inattività, ma solo una traccia del fare l’impossibile, che a me non è nemmeno dato di immaginare.

 

Si arriva ad una formulazione apparentemente opposta a quella iniziale: onnipotente è colui che non non ha nulla da (dover) fare e, pur potendo fare tutto (anche l’impossibile, per me inimmaginabile), potrebbe anche non farlo.

 

Il non avere nulla da dover fare non significa non aver nulla da fare, né tantomeno non dover fare nulla.

Il non aver nulla da fare è un potere imprigionato nei limiti del possibile.

Il non dovere far nulla, imprigiona nei limiti del Dürfen.

 

L’onnipotente non dovrebbe conoscere nè il primo nè il secondo limite.

In questo senso mi sembrerebbe più appropriato appellare Dio il Nullafacente.

 

DSCN1996b

 

A bene vedere, tuttavia, non occorre tirare in ballo dio. Anche questo bicchiere potrebbe essere onnipotente, ma semplicemente non manifestare la propria onnipotenza a me.

Forse anche io sono onnipotente, ma nella vita di tutti i giorni mi limito a fare il possibile.

 

 

 

 

 

Lotte continua!

Lotte – Kaluzik, Lotte – era una bambina viennese che, all’epoca in cui il nazismo ruppe gli argini e straripava in Austria (nel Marzo del ’38), aveva 5 anni.

Lotte viveva con la sua famiglia in un modesto appartamento non lontano dal mio attuale studentato e suo padre Karl –  Kaluzik, Karl – fu uno dei pochi, coraggiosi uomini che non lasciò infangare la propria dignità dalla melma marrone che inondava la città. Per questo fu preso di mira dalla Gestapo, per anni perseguitato e, nel ’44, interrogato, torturato ed imprigionato.

Lotte deve aver appreso da suo padre il valore della resistenza e, esattamente settant’anni fa, il 20 Febbraio 1944, scrisse una lettera, e la indirizzò direttamente ad Adolf Hitler, per implorarlo di lasciare libero il padre. Mi permetto di tradurla in italiano come piccolo atto di devozione commemorativa.

Vienna, 20.II.1944

Al mio Führer

Dato che io sono in grande apprensione per il mio papà mi rivolgo a Lei, mio Führer.

Come a scuola mi hanno insegnato e me lo hanno sempre detto anche i miei genitori che Lei è sempre pronto ad aiutare tante persone quando ne hanno davvero tanto bisogno. Mia mamma mi ha detto che papà potrebbe non tornare più a casa. Io ho 11 anni e mio fratello ha 8 anni e non possiamo credere che adesso non avremo più nostro papá, che pure era tanto buono e caro con noi. Per questo io La prego, mio Führer, La prego con tutto il cuore, perfavore aiuti nostro padre, che possa presto tornare a casa.

Le prometto per questo di essere grata per sempre.

Mio padre si chiama Kaluzik Karl ed è stato arrestato dal Tribunale del distretto numero 5.

La ringrazio in anticipo e Heil Hitler!

Nonostante tutto, il padre di Lotte fu condannato a morte 7 mesi più tardi. Dopo 70 anni la nostra lotta continua.

La lettera qui tradotta e riprodotta è stata pubblicata l’anno scorso in questo libro a cura di Brigitte Bailer: “Die Vollstreckung verlief ohne Besonderheiten”, DÖW, Vienna 2013, p. 23.

Lotte a Hitler 1944

Le cose che cadono – Part 2: “In fondo in fondo”

Hai presente quando ti cade qualcosa dalle mani? Ecco, mentre stava cadendo non l’avevi presente.

La cosa appare essere accaduta come animata da volontà propria. Questo ci libera dalla responsabilità di aver fatto cadere, o di non aver impedito che accadesse.

Il lasciar cadere è una (comoda) non-azione che torna utile nello smorzare la colpa del nostro negligente, complice lassismo. Questo lassismo (termine che non a caso ha molti risvolti etici) è parzialmente giustificato come meccanismo di difesa contro l’impossibilità di essere costantemente desti, ma degenera quando viene automatizzato ed assunto a regola di vita.

Quando questo lassismo si fa strada nell’algoritmo delle nostre azioni quotidiane la nostra percezione degli accadimenti si riduce a due fotogrammi: nel primo si ha la cosa in mano; nel secondo i frantumi della cosa giacciono al suolo. Solo dopo aver percepito il fracasso dell’accaduto si confrontano gli unici due fotogrammi conservati in memoria e ci si risveglia dal torpore. A questo punto ci si accorge che si sarebbe potuto intervenire. 

Perché lasciamo che le cose ci ac-cadano pur sapendo che con un semplice gesto avremmo potuto determinare un altro corso agli eventi? Perché non facciamo in modo, per quanto possibile, che le cose, una volta scivolateci, non continuino a cadere come se il loro destino fosse ormai segnato in maniera inalterabile?

Una volta allungato il braccio ed afferrata la cosa, nulla ci impedisce, eventualmente, anche di decidere di schiantarla in terra!

Questo invito a non lasciar cadere non deve essere inteso come una sorta di accanimento esistenzaialistico, ma come una espressione di libertá. LIbertá condizionata, a ben vedere. Ma pur sempre libertá. E soprattutto a ben vedre. Cioè non illusoria. Non parlo della libertá sconfinata del romanticismo, ma di una ben piú angusta, ma quantomeno possibile: a portata di mano.

Abbiamo un punto di partenza certo: la stanza di cui parlavo nella prima parte di questo scritto.

La stanza è fatta di cose essenzialmente facili da descrivere e da esprimere. Per quanto le circostanze iniziali non dipendano da noi, una volta entrati nella nostra nuova stanza le cose e la loro disposizione è nelle nostre mani. A nostra disposizione. Anche se non sappiamo (non sapremo mai) se queste cose e la loro sistemazione siano davvero (più) degne di altre cose o di altre possibili sistemazioni, queste cose e questa sistemazione (insomma, questa circostanza) sono degne di essere salvaguardate (e, attenzione, non dico “conservate”).

Salvaguardare, osservare con attenzione, valutare e soppesare con lo sguardo. Con questa intima celebrazione si fa un primo passo verso una libera determinazione dell’arredamento della propria vita. Qualcosa che ci è dato, la vita, indipendentemente da noi, e rispetto alla quale ci è essenzalmente negata ogni tipo di libertà. Ciononostante, in questo campo del necessario, entro i limiti delle nostre attuali possibilità, attraverso la salvaguardia delle cose che abbiamo per le mani e sotto il nostro sguardo, possiamo instaurare un nuovo ordine e magari anche estendere le nostre possibilità di autodeterminazione: insomma, dare uno stile personale alla nostra nuova stanza.

Il polo opposto dell’individuale arredamento della propria camera è la casa, quella che Battiato dice “abitarci e renderci impotenti”. La casa non è la stanza della stanza, ma un’antità a cui si dà un valore ontologico diverso. Invece è solo la stanza della stanza, come noi siamo stanze di noi stessi.

Quello che oggi, se ci svincoliamo dall’inerte osservazione delle cose che cadono, salvaguardiamo diventa oggetto di design nell’ambito di una particolare accezione del termine “arredamento di interni”.

Lo so, questo non toglie il fatto che la cosa in sé non cessi di essere priva di valore. Per questo è inutile domandarsi se valga o meno la pena di salvaguardare le cose nella nostra stanza: esse non dipendono da noi e, come altre potenziali cose, non hanno valore in sé. Non la cosa in sé deve spingerci ad effettuare il movimento di salvaguardia, di recupero e di riordino. Solo il nostro gesto, il nostro salvaguardare, recuperare, riordinare, insomma, la nostra presa di iniziativa dà valore alla cosa non-ac-caduta e ricollocato nella stanza a nostro piacimento.

Oggi cade la neve. Che possiamo farci se non immedesimarci-si?

In fondo in fondo ognuno ha il proprio personalissimo modo di essere uguale a tutti gli altri.

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Innamoramento senz’assenso

Questo post è dedicato a te, che sei capitato su questo scritto digitando su Google “come farsi una pippa”, “cosa significa farsi una sega?” o simili chiavi di ricerca.

Maybe not from the sources you have poured yours.

Mi dispiace: qui non troverai informazioni tecniche sull’argomento “masturbazione”: né spiegazioni anatomiche, né pratici suggerimenti sulle relative modalità d’uso. Nella materia “Teorie e tecniche dell’onanismo” ci saranno on-line enciclopedie intere che potrai consultare subito dopo, ne sono certo. Una volta appresi i primi rudimenti ci farai presto la mano.

Forse, come spero, potrai comunque trovare qui qualcosa di tuo interesse.

Maybe not from the directions you are staring at.

Quanto avevo più o meno la tua età io non avevo Google a cui porre certe domande e nemmeno Yahoo che potesse darmi delle Answers. Ma in classe l’argomento riscuoteva un crescente successo e l’indiscreto interessamento dei miei compagni si faceva sempre più pressante. Non potevo più svincolarmi. A domande non molto discrete del tipo: “Ma tu, ogni quanto te le fai le pippe?” non bastavano più risposte generiche del tipo “Ogni tanto… un paio di volte al giorno”. Occorreva che io venissi esattamente a conoscenza di ciò attorno al quale ero chiamato ad esprimemi. Come potrai immaginare la questione arrecò un certo imbarazzo (sia a me, sia – credo – a mio padre).

A te questa pena è risparmiata. Abbi quindi almeno la pazienza di continuare a leggere quello che ti sto scrivendo.

Trust your head around it’s all around you.

Ottenuta l’informazione richiesta – te lo anticipo – ne rimasi molto deluso. meglio che tu non abbia a riguardo aspettative troppo alte.

Dovetti pensare: “Beh, tutto qui? Allora lo faccio già da tempo!”. In realtà questa innocente saggezza durò ben poco e quello che, in risposta a naturali stimoli, già facevo da tempo, si trasformò. Ma la trasformazione non era una di quelle evidenti. All’apparenza continuai semplicemente a fare quello che già facevo (magari con maggiore frequenza).

La questione cruciale della trasformazione – quello che veramente mi preme di dirti – sta nel fatto che con essa divenne una pratica consapevole; non più, quindi, effettuata in modo spontaneo, ma ricercata. La stima effettuata prima di conoscere il significato della parola si rivelò presto inadeguata. Prima del tempo delle seghe c’era un tempo in cui ci si toccava con piacere, senza vole raggiungere l’orgasmo. Anzi! Ricordo bene che poco prima della fuoriuscita del liquido seminale tendevo a fermarmi per via di quello che avvertivo come un a specie di leggero dolore. Ma era un altro tempo, in cui non distinguevo bene il dolore e soprattutto non ricercavo primariamente il piacere, perchè tutto il mio mondo ne era colmo.

All is full of love, all around you.

All – (was/will be) – full – of – love

Se vuoi, puoi continuare a leggere ascoltando questo pezzo.

L’eiaculazione raggiunta al fine (e come fine) di una sega (la boum) non ha più niente a che vedere con “la prima goccia bianca”. Una volta avvenuta la concettualizzazione e la conseguente socializzazione della masturbazione avviene un passaggio difficile da cogliere ma fondamentale.

Nel momento in cui ti fai una pippa sapendo (credendo di sapere) quello che stai facendo, lo fai perché e per come ti è stato detto di fare; lo fai aiutandoti con il ricordo della scollatura della maestra o delle gambe della bambina a cui hai alzato la gonna. La fantasia distrae il tuo piacere e lo distoglie dal suo originario crogiolo pulsionale.
Alla masturbazione è quindi legata una insoddifazione che non ha proprio nulla a che vedere con la mancata appagazione sessuale. L’insoddisfazione legata alla masturbazione (sia come motivo, sia come conseguenza) discende dal narcisismo che il nostro ego acquisisce con l’età. Per questo credo che quel narcisismo andrebbe abdicato in favore di un reinnamoramento, ma – bada bene – non di un reinnamoramento di se stesso; bensì di un innamoramento senz’assenso.

Per spiegarti meglio cosa intendo con “innamoramento senz’assenso” non ti parlerò di Freud, che comunque ti consiglio di leggere, ma farò riferimento a due grandi che hanno scritto prima di me: Chaplin e Battiato.

Per farla semplice: Chaplin rivendicava un reinnamoranto di sè stessi, un innamoramento con assenso, un dire di sì al proprio ego; Battiato si riferisce ad un innamoramento senza assenso, ma lo fa molto più poeticamente di me, contestualizzando “la prima goccia bianca” fra il Tigri e l’Eufrate.

Ecco come descrive Chaplin l’innamoramento con assenso. Il testo integrale della poesia lo trovi al seguente link, se vuoi.

As I began to love myself I freed myself of anything that is no good for
my health – food, people, things, situations, and everything that drew
me down and away from myself. At first I called this attitude
a healthy egoism. Today I know it is “LOVE OF ONESELF”.

battiato

Battiato, in un certo qual modo, ne parla in “Mesopotamia” e descrive questa fase come un “innamoramento senza senso”.

La valle tra i due fiumi della Mesopotamia.

Ora mi sento in dovere di dare una conclusione a quello che ho cercato di scrivere. Sono proprio stato fuorviato dal metodo scientifico!

Riassumendo: quando iniziamo a “masturbarci” poniamo fine a quel rapporto immediato che avevamo con il corpo che eravamo. Alla “prima goccia bianca viene assegnato il nome di “sborra” (o, più tardi, di sperma) e facciamo nascere in noi una irrevocabile insoddisfazione ovvero una incapacità di essere soddifatti di quello che siamo. Alla radice c’è una modificazione radicale, vale a dire un passaggio da una innominabile fase preidentitaria ad una fase della comprensione di noi stessi come persone aventi un corpo.

Dopo essermi concepito come avente un corpo, allora dó adito alla mia insoddisfazione, in quanto vedo quello che ho, vedo quello che hanno gli altri. Gli altri, nella mia immaginazione, non sono essenti ma a loro volta aventi dei corpi, che anche io potrei avere, e che desidero. Dopo aver irrevocabimente scambiato quello che siamo per quello che abbiamo, tendiamo a desiderare di avere piú di quello che abbiamo.

Anche prima del farsi una pippa ci si toccava in modo similie, da un punto di vista puramente meccanico. Ma psicologicamente era tutta un’altra dimensione. Questa dimensione viene descritta da Battiato come un'”innamoramento senza senso”. Qui Battiato si riferisce ad una fase della vita di ogni essere umano che precede la concettualizzazione imposta dalla civiltà (simboleggiata in tutto il suo splendore, ma anche nel suo derivante squallore, dalla Mesopotamia)Oltre ad essere un innamoramento senza senso-significagto, esso è anche un innamoramento senza senso-direzione, ovvero antecedente il direzionamento della nostra fantasia sui corpi che noi stessi sembriamo avere e che gli altri hanno. Prima della pippa non c`è alcun autoerotismo (cioè erotismo diretto verso se stessi), ma semplicemente un amore senza(s)senso.

Lo spavento della prima goccia bianca non nasce da quella “masturbazione” di cui tu andavi cercando. Mi dispiace di averti tratto in inganno con i tag. Ma l’ho fatto a fin di bene. Spero non ti dispiaccia.

Se vuoi, ascolta questo miracolo di canzone (anche musicalmente, da cd sarebbe meglio).

Lo sai che più si invecchia
più affiorano ricordi lontanissimi
come se fosse ieri
mi vedo a volte in braccio a mia madre
e sento ancora i teneri commenti di mio padre
i pranzi, le domeniche dai nonni
le voglie e le esplosioni irrazionali
i primi passi, gioie e dispiaceri.
La prima goccia bianca che spavento
e che piacere strano
e un innamoramento senza senso
per legge naturale a quell’età.
mesopotamia

Ps. Quando hai tempo divertiti a mettere a confronto questa versione con quella cantata (e parzialmente riscritta da Morandi) e dimmi che ne pensi.

Ps. La foto-copertina (titled: “Au(gen)garten”) l’ho scattata in un pomeriggio del lontanissimo 6 gennaio 2014 in un parco, il primo vero parco pubblico di Vienna, l’Augarten.

Qui (su Panoramio) ho caricato un’altra immagine del parco, più chiara in riferimento al luogo e al tempo, ma non all’impressione.

Battiato  Mesopotamia Innamoramento Goccia Bianca

Le cose che cadono – Part 1: “Mesieri”

The so called Kalendae

Vienna, 03.11.2013

Ore dieci in punto

Le circostanze mutano. Le stanze pure.

Quella nella quale mi rifugio attualmente si trova a Vienna, ed è talmente piccola che a guardarla da fuori non sembrerebbe mai poter essere in grado di contenere una persona; figuriamoci un uomo con tutti e trenta i suoi anni.

Col mutare delle stanze che ti circondano, sorgono anche nuove necessità espressive; già, perché esprimendosi si dovrebbe cercare di far chiarezza attorno alla nuova situazione anziché limitarsi a trovare nella nuova situazione gli stessi attributi e le stesse fattezze che caratterizzavano la situazione precedente. Le precedenti modalità espressive non possono quindi restare totalmente valide e riutilizzate integralmente per descrivere la stanza che cambia; e per descrivere, con essa, la stanza della stanza (che chiamiamo mondo), e la stanza della stanza della stanza (che chiamiamo universo, e la stanza della stanza della stanza (che non chiamiamo proprio – e che probabilmente non cambia poi tanto spesso quanto la “mia” stanza).

È facile notare le differenze fra due stanze appena cambiate; meno facile, ma comunque accessibile a chiunque voglia osservare, afferrare i mutamenti che avvengono nella stanza della stanza. Impossibile percepire (e forse concepire) un mutamento della stanza della stanza della stanza. Alcuni Hanno, per questo motivo, scambiato la nostra impossibilitá di percepire/concepire quest’ultimo tipo di mutamento con la necessitá che questo mutamento non possa avere luogo.

Ma i mutamenti di stanza della stanza avvengono sotto gli occhi di tutti. E tutti dovrebbero adeguarsi. Ad esempio, la percezione e l’utilizzo delle unità di misura temporali sono  cambiate, e questo ha indotto o sta generando nuovi bisogni, e quindi nuove esigenze espressive, alle quali, tuttavia, ancora mancano le corrispettive, aggiornate modalità espressive.

Ieri, ad esempio, cercavo nella mia mente una parola per dire in modo corrispondente al mio pensiero qualcosa come: “sono arrivato a Vienna il mese scorso”; manca una parola che, similmente alla parola “ieri” nei confronti del concetto “il giorno scorso”, racchiuda il concetto di “il mese scorso” nel corpo di un unica parola. Non è la stessa cosa dire “sto qui da un mese”, “sono arrivato un mese fa” e “quello che avrei in mente di dire ma non posso perché mi manca la parola adatta”.

La parola “ieri” condensa il passare delle scorse (circa) 24 ore in una sola parola, dando a quelle 24 ore una puntualità temporale, e minimizzando quella che ne è stata la sua durata. Nella percezione del tempo che quella parola fornisce, si comunica che l’arco di tempo in questione non è così rilevante per il suo essere stato passante (durata), ma per il suo essere già stato passato, vale a dire per la sua collocazione in un arco di tempo più esteso, rispetto al quale solamente quel punto assume un significato. Io ho l’impressione che la stanza della stanza (il cosiddetto mondo) stia cambiando i suoi parametri temporali nel senso che il mese dovrebbe poter essere espresso, anche nella sua forma trapassata, come unità puntuale.

Poniamo l’esistenza di una parola tipo “mesieri”. Allora potrei dire “sono arrivato giusto mesieri,  adesso posso mettermi disfare i bagagli”. Talmente tante sono le cose da “sbrigare”, che il piano temporale che ognuno di noi elabora nella propria gestione della vita diventa sempre più concentrato. Si tende a mettere in relazione stringhe temporali sempre più complesse;  questo rende poco pratico suddividere il calendario in giornate, tanto quanto sarebbe poco pratico misurare la distanza Vienna-Berlino in piedi, o misurarsi il pene in frazioni di anni-luce.

Dubito che un domani, a cospetto di questi mutamenti, moriremo ad etá stimabili in secoli anziché in anni. Potremmo comunque riservarci il diritto alla precisione, e calcolare le nostre vite in mesi. Una cosa è dire: “Hitler si tolse la vita all’età di 56 anni”. Altro si lascia intendere con “Hitler si suicidò nell’aprile del 1945, pochi giorni dopo il suo 672mo comlimese”!

io ora - Kopie (2)
Foto – Emanuele Sbardella: “Le dieci in punto, ovvero 21:58:48,3 periodico”